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Ein Rekordwinter und seine Gefahren
Time Posted on January 17, 2019 User Martin W

Geschrieben von: Jonathan Humml

Die letzten zwei Wochen haben die Herzen aller Wintersportler höher schlagen lassen. Nahezu täglich wurden wir mit Schneemassen beschenkt, die in manchen Wintern in einer ganzen Saison nicht gefallen sind. Aktuelle Messungen auf der Nordkette verweisen auf bis zu 7 Meter Schnee.

Auch andere Regionen der bayrischen und österreichischen Alpen haben Rekordschneemengen abbekommen. Doch der Winter sticht nicht nur durch die ungewöhnlich starken Schneefälle hervor!Sondern auch dadurch, dass die höchste Lawinenwarnstufe auf der fünfteiligen Lawinenskala ausgerufen wurde. Wahrlich ein Rekordwinter!!!

Aber Vorsicht! Ein solcher Rekordwinter bringt auch Gefahren für uns Wintersportler mit sich. Diese Gefahren dürfen wir Wintersportler, auf der Suche nach unseren nächsten Lines nicht vernachlässigen und schon gar nicht unterschätzen. Wir von go-shred.com wollen euch einen kurzen Überblick über die aktuellen Gefahren der Schneemassen der letzten Wochen geben.

Die größte Gefahr geht aktuell von Lawinen aus. Oberhalb der Waldgrenze, aber auch unterhalb der Waldgrenze habe sich aufgrund des starken Windes große Triebschneeansammlungen gebildet, die schon durch eine geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden können.

Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden, sowie steilem, exponierten Gelände.

Es empfiehlt sich für jeden Snowboarder und Skifahrer den aktuellen Lawinenlagenbericht genausten zu studieren. Den Lawinenlagebericht könnt ihr für eure Region täglich im Internet abrufen oder als Aushang in den Skigebieten finden.

lawine

Das passierte ein paar Minuten nachdem unsere Leute diesen Platz verlassen hatten, um eine neue Line zu finden.

Es gilt die beschriebenen Gefahrenmuster großräumig zu umfahren und sein Verhalten an die ausgegebene Gefahrenstufe anzupassen. Zur Einschätzung der Lawinengefahr eines Hanges gibt es verschiedene Hilfsmittel, die es uns erlauben das Gefahrenpotential einzuschätzen (wie zum Beispiel die DAV Snowcard). Aber auch der Umgang mit den Hilfsmitteln muss unbedingt trainiert werden. Absperrungen in Skigebiete und Lawinenwarnschilder muss folge geleistet werden!

Neben der wohl bekanntesten Gefahr durch Lawinen gibt es aber auch noch andere Gefahren. Eher unbekannte Gefahren. Besonders Tourengeher sollten bedenken, dass aufgrund der extremen Neuschneemengen nur schwer, wenn überhaupt, gespurt werden kann. Auch bei einem Sturz im freien Gelände ist ein Herauskommen aus den Schneemassen sehr kräfteraubend und im Extremfall droht sogar Erstickungsgefahr, sollte man unter den Schneemassen begraben sein.

Vor allem auch bei schlechten Wetter ist die Gefahr von Whiteout und dem damit verbundenen Orientierungsverlust gegeben. Bei einem Sturz in ein zugeschneites Flussbett oder in Mulden, besteht die Gefahr dieses aus eigener Kraft nicht mehr verlassen zu können. Viele Bäume können das Gewicht der Schneemassen nicht mehr tragen und es droht die Gefahr vor herabstürzenden Bäumen und Ästen.

Es gilt besonders beim verlassen des gesicherten Skiraums die Augen auf zumachen und die Gefahren zu kennen. Achtet bei der Wahl eurer Lines auf mögliche Gefahrenstellen und meidet diese. Aber dennoch habt Spaß beim freeriden und genießt den Schnee.

Euer go-shred.com TEAM

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